Review: Within The Ruins – Black Heart

Album Review Within the Ruins Black Rose

Release: 27.11.20

Genre: Thrash Metal / Progressive Metal Core / Deathcore

Spieldauer: 44:40 Minuten

Label: eOne Heavy/Good Fight Music

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Bandmitglieder:

Joe Cocchi – Guitar

Kevin McGuill – Drums

Paolo Galang – Bass/Vocals

Steve Tinnon – Vocals

Tracklist: 

  1. Domination
  2. Deliverance
  3. Black Heart
  4. Open Wounds
  5. Eighty Sixed
  6. Devil In Me
  7. Hollow
  8. Outsider
  9. RCKLSS
  10. Ataxia

Within The Ruins Black Heart

Knapp 15 Jahre Bandgeschichte haben Within The Ruins bereits geschrieben und sich damit in die Eliteliga des Metalcore eingespielt. Dabei entstanden insgesamt 5 Studio-Alben sowie 3 EPs, die von ihrem Publikum gefeiert wurden.

Das Erfolgsgeheimnis? Nicht nur der klassische Metalcore kommt hier zum Tragen – die Band versteht es Einflüsse von Thrash Metal und auch dem Hardcore unterzubringen. Ob Double-Bass, Breakdowns oder Melodik-Passagen, Within The Ruins überschneiden verschiedene Subgenres und ohne sich dabei künstlerisch einzuschränken.

Doch nicht nur im Studio geht es heiß her, auch live-technisch haben die Jungs einiges zu bieten. Kein Wunder also, dass es sich Größen wie Killswitch EngageThe Black Dahlia MurderSuicide Silence und As I Lay Dying nicht nehmen ließen mit ihnen durch die Weltgeschichte zu touren.

2020, nach mehreren Beesetzungswechseln, kehrt Within The Ruins nun mit neuem Sänger zurück: Kein geringerer als Steve Tinnon (Ex-Sänger von Silence the Messenger) ersetzt Tim Goergen am Mikrofon!

Nun steht die Veröffentlichung ihres sechsten Studioalbums Black Heart kurz bevor.  Eine kleine Kostprobe gibt es bereits, denn im September wurde bereits die erste Single Deliverance ausgekoppelt, kurz darauf der Song und Namensgeber Black Heart.

 

 

Und wie klingt es nun? Meiner Meinung nach hauen Within The Ruins mit ihrer 6. Studioplatte ein weiteres fettes Album raus, dass an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen wird.

Das Quartett legt mit Domination für einen fulminanten Auftakt hin. Danach kommt schon Deliverance, die erste Single-Auskopplung, die sich wahrscheinlich direkt in die Sammlung der besten Songs der Band einreihen dürfte. Das durchkomponierte Arrangement ist so facettenreich, Langeweile kann hier nicht aufkommen.

Der Titeltrack Black Heart dagegen überzeugt mit den melodischen Clear Vocals den Bassisten Paolo Galang.

Der nächste Song Open Wounds dagegen ist geprägt von meditativ-suggestiven Gitarrenriffs, die einen immer tiefer in den Song ziehen. Vollkommen ohne Gesang kommt der Nachfolger Eighty Sixed aus. Rein instrumental wird der Song durch technisches Gitarrengefrickel, monströse Riffs und eingängige Grooves geprägt.

Mit Hollow erreicht die Platte wohl seinen Höhepunkt. Hier wird ballernder klassischer amerikanischer Death Metal mit filigranen skandinavischen Metal Einflüssen kombiniert. Zeit zum Ausruhen bleibt einem zwar nicht wirklich, allerdings geht es in RCKLSS ein wenig ruhiger zu. Abgeschlossen wird das Album wieder mit einem reinen Instrumentalstück: Ataxia.

 

Sänger Steve Tinnon selbst sagt über das neue Album:

„We’re extremely excited to finally start sharing this album with everyone! We’ve been working on it for well over a year and really trying to zero in on what the new version of Within the Ruins was going to sound like, and we’re very proud of the new direction. Deliverance is a great representation of the darker, angrier approach we wanted to take and felt it was an appropriate first track to release. We can’t wait to release Black Heart and start this next chapter!“

Fakt ist, dass Within The Ruins einen absolut authentischen eigenen Weg eingeschlagen haben. Die Mischung aus der dunklen Death Metal Atmosphäre und der filigraner Melodik aus dem skandinavischen Raum wird nur noch getoppt von cleveren Änderungen innerhalb der Songstruktur.

Und auch der neue Sänger Steve Tinnon macht auf dem Album eine gute Figur. Er präsentiert sich als facettenreicher Shouter und macht auch in den Musikvideos der bereits ausgekoppelten Singles eine gute Figur.

Das Album Black Heart wird als CD und Vinyl erhältlich sein und auf allen bekannten Streaming Plattformen zur Verfügung stehen. Darüberhinaus gibt es ein tolles Special, das allen gefallen wird, die gerne etwas schönes in den Händen halten: Auf ihrer Website bieten sie limitierte Bundes mit CD, extrem cooler Splatter Vinyl und T-Shirt oder Hoodie mit Album-Motiv an, das ab sofort hier vorbestellt werden kann.

Fazit

Thrash Metal Fans, die auch vor Einflüssen durch modernen Metalcore à la Black Dahlia Murder nicht zurückschrecken, werden mit dem Album Black Heart auf ihre Kosten kommen.  Songs wie Hollow, Deliverance oder Domination werden sicherlich in die Hall Of Fame der beliebtesten Within The Ruins Songs aufgenommen werden.

Obwohl es die Jungs von Within The Ruins schaffen in ihren Songs die Genregrenzen aufzuweichen, ballert die ganze Scheibe ziemlich durch. 2-3 weniger harte Nummern, die dem Zuhörer eine kleine Pause gönnen, hätten das Album für mich komplett gemacht.

Persönlicher Anspieltipp: Black Heart, Devil In Me, RCKLSS

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