Review: Thundermother – Heat Wave

Veröffentlichungsdatum: 31. Juli 2020
Label: AFM Records / Soulfood
Genre: Rock’n’Roll
Spieldauer: 49 Minuten 46 Sekunden
Tracklist:
  1. Loud and Alive
  2. Dog from Hell
  3. Back In ’76
  4. Into the Mud
  5. Heat Wave
  6. Sleep
  7. Driving in Style
  8. Free Ourselves
  9. Mexico
  10. Purple Sky
  11. Ghosts
  12. Somebody Love Me
  13. Bad Habits

Thundermother, die Untergrund Mütter des Rock’n’Roll kommen aus Schweden und machen ihrem Namen alle Ehre. Auf ihrer nun mehr vierten Platte räumen die vier richtig ab, aber kurz etwas zur Band selbst, für diejenigen, welche die Band noch nicht kennen. Gegründet wurde Thundermother  2009 von Filippa Nässil, die auch als einzige noch von der Grundbesetzung übrig ist, nach dem 2017 die restlichen Mitglieder die Band verlassen haben. Es hat aber nicht lange gedauert, bist dann 2018 das dritte Album raus gekommen ist.  Jetzt 2 Jahre später, folgt das nächste Album.

Ein Album, welches irgendwie aufgebaut ist wie ein sehr gutes Buch. Mit dem ersten Lied schnell abgeholt, dann geht es erst mal etwas langsamer weiter, ein kurzer Zwischenhöhepunkt mit Into the Mud, bis Sleep einen etwas einlullt um dann gleich vom Höhepunkt des Albums Driving in Style quasi mit dem Vorschlaghammer aufgeweckt zu werden. Davon kann sich jeder anhand des unten verlinkten Videos selbst überzeugen. Auch Free Ourselves ist noch ein schnelles Stück welches den Höhepunkt weiter verlängert. Danach wird es wieder etwas langsamer und man wird dann quasi mit Bad Habits als Epilog verabschiedet.

Sleep, die Ballade vom Album, gefällt mir sehr. Nicht nur, weil mir jedes mal auffällt, dass die Stimme von Guernica hier der Stimme von Pink sehr ähnlich ist, sondern auch weil es einfach schön ist. Ein Moment um mal etwas abzukühlen und sich auszuruhen, bevor man danach wieder weiter gepeitscht wird von Driving in Style. Ein Lied welches ziemlich tiefgründig ist, weil es davon erzählt, wie eine Frau erkennt, dass sie nur daran kaputt geht, wenn man sich für seinen Partner verbiegt und nicht man selbst ist. Das so das Leben nicht weiter gehen kann und wie ihre Liebe für ihn vorbei geht und mit der Zeit stark genug ist um sich von ihrem Partner zu trennen. 

Der Höhepunkt Driving in Style, ist auch mein Lieblingsstück vom Album. Es rockt, es rollt, es überrollt einen förmlich, macht einfach Spaß zu hören. Ein simples aber sehr einprägsames Lied, welches von einem typischen Macho in Lederhosen, mit Tattoos und was noch dazu gehört handelt und einer Frau, welche von ihm in den Wahnsinn getrieben wird bzw. um den Verstand gebracht wird.

Generell ist das Album eine gute Abwechslung zwischen langsameren und schnelleren Liedern und was es sonst noch so dazwischen gibt. Ein Album was Spaß, Lust auf Rock’n’Roll, Laune macht und gut die Zeit vertreibt. Und mir macht es Lust darauf die Ladies mal live zu sehen und auf Photo zu bannen. Wenn alles gut läuft sind die 4 aus Schweden im Herbst auf Tour und rocken die kleineren Bühnen im Land.

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