GrailKnights – Aschaffenburg – 2020-02-07

Am 07.02.2020 kamen die GrailKnights zu ihrem Battlechoir nach Aschaffenburg, um mit ihm eine muskulöse Schlacht um den Gral gegen den stinkenden Erzfeind Dr. Skull zu führen. Trotz eines gesundheitlich angeschlagenen Sir Optimus Prime wurde es eine grandiose und siegreiche Schlacht.

Pünktlich um 20 Uhr stimmte das Intro den Battlechoir auf die kommende Schlacht ein und nach einer Huldigung an den Gral folgte “Knightfall”.  Das Publikum war auch ohne Vorband auf Temperatur und stimmte kräftig ein. Spätestens  beim obligatorischen Ruf nach dem “GrailKnights Battlechoir” folgte ein lautstarkes “Yes Sire”.

Nach “Morning Dew” und einer Ansage von Count Cranium, betrat Dr. Skull die Bühne, er fror die Knights und das Publikum ein, um schließlich, Beleidigungen um sich werfend, den Gral zu stehlen. Unter lauten Buh Rufen verließ er wieder die Bühne. Langsam tauten die Knights auf und besangen ihren Verlust mit “Grailskull Asylum”.

Mit “Laser Raptor 3D” näherte sich der Abend seinem ersten Höhepunkt, im Publikum waren Fans, die sich selbst als “Laser Raptor Ultras” identifizieren und diesen Song besonders hoch halten. Zum Dank spendierte Zapf Beauty die Bierstute ein Fass Warsteiner Pils, hier zeigt sich, dass die GrailKnights halt nicht aus Bayern kommen.

Nach “Pumping Iron Power” brauchten die Knights und der Battlechoir ein bisschen Grailrobic, um die Muskeln zu stärken und so leitete dann Sovereign Storm durch die Session. Doch hatten sich die Knights zu früh gefreut und so eroberte Dr. Skull nochmals die Bühne, um seine Skullrobic vorzuführen. Ohne natürlich darauf zu verzichten, sich über die Knights und den Battlechoir verächtlich zu machen.

Schließlich fand das leere Fass seinen Weg zurück zu einem enttäuschten Sir Optimus Prime. Doch ein wackeres Mitglied des Battlechoir ließ sich nicht lumpen und reichte ihm sein noch volles Bier. Doch statt es zu leeren reichte er es nach wenigen Schlucken an Duncan MacLoud. Der Battlechoir forderte jedoch, dass es geext werden müsse. Hier muss Sir Optimus Prime aber noch trainieren, wobei er sicher durch seine Krankheit entschuldigt ist, denn dies schaffte er nicht.

Nach dem “Superheromedley” aus bekannten Heldenserien der frühen bis mittleren 90er Jahre und einem sehr ruhigen “Home at last”, folgte “March of the Skeletons”. Dies läutete den Schlusskampf zwischen Dr. Skull und den Knights ein. Beim Schwertkampf setzten die Knights nicht nur auf die Unterstützung ihres Battlechoirs, sondern holten auch einen Jungen aus der ersten Reihe auf die Bühne, der schlussendlich Dr. Skull besiegte und den Gral zurück eroberte. Zum Dank durfte er ein Schwert der Knights als Andenken behalten.

Nachdem die “Laser Raptor Ultras” schon mehrfach eine Wiederholung des Lieds “Laser Raptor 3D” gefordert hatten und mittlerweile auch das ganze Publikum mit ein stimmte, wurden ihre Rufe erhört. Bei dem Lied ließ es sich Sir Optimus Prime nicht nehmen ins Publikum zu kommen, mit ihm zu singen und für ein paar Selfies zur Verfügung zu stehen.

Nach einer kurzen Pause und dem Lied “Moonlit Masquerade”, endete die Schlacht von Aschaffenburg mit sichtlich glücklichen, aber auch erschöpften, GrailKnights. Zum Abschlussfoto durfte der Junge von der Schlacht mit Dr. Skull mit auf die Bühne.

Nach dem Konzert standen alle Knights und Dr. Skull noch für Autogramme, Bilder und Gespräche zur Verfügung, selbst Sir Optimus Prime kam trotz angeschlagener Gesundheit nach dem Umziehen noch einmal zu den Fans.

Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass die GrailKnights jeder Zeit wieder in Franken willkommen sind und sich auch gerne weiter südlich in Bayern, wie zB München, für eine Schlacht einfinden dürfen. Auch wenn hier bei der Bierwahl Zapfi besser zu einem richtigen bayerischen Bier greift und Sir Optimus Prime das nächste Mal ein ihm gereichtes Bier dann auch ext.

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