24.09.2021 Dream Ocean Release Show in Wuppertal mit Fabula Rasa

Am Freitag den 24.09.21 war es endlich soweit, im „Underground“ in Wuppertal fand das langersehnte Releasekonzert von Dream Ocean mit ihrem Support Fabula Rasa statt. Wuppertal hatte einige Tage vorher die 2G -Regelung für größere Veranstaltungen beschlossen und so war es für einige, mich eingeschlossen, das erste Mal sich frei ohne Maske auf einer Veranstaltung zu bewegen.
Man hatte ein bisschen den Eindruck, man macht etwas Verbotenes. Dürfen wir das?? Ja, wir dürfen!! Und je länger man dort war, umso mehr tauten die Besucher auf und waren froh endlich wieder ein Konzert ohne Maske und Abstand zu genießen.
Das Underground ist eine Metalkneipe mit einem Eventfloor indoor und zusätzlich haben sich die Veranstalter etwas verrücktes coronakonformes ausgedacht und haben eine Bühne auf das Dach gesetzt, so dass die Gäste im Biergarten an Stehtischen in lhttps://www.dark-art.de/dream-ocean-release-show/ockerer Atmosphäre mit reichlich Abstand ein Konzert genießen können.

Jetzt aber zu unserem Abend:
Unser heutiges Releasekonzert fand in gemütlicher Atmosphäre im Eventfloor statt, zusätzlich aber auch als Livestream. Pünktlich um 19.00 Uhr starteten Fabula Rasa eine Power Folk Band aus Düsseldorf, die erst seit 2016 besteht, mit ihrem Song „Präludium“. Lucia an der Violine erweckte in mir da Gefühl, dass nun ruhigere Folk-Melodien gespielt werden, aber als Achim der Leadsänger auf die Bühne sprang, war schnell klar, dass ich mich gewaltig geirrt hatte.
Er überraschte mich mit seiner Powerstimme und seiner Energie, zusammen mit den Leadgitarren und der Violine ergab sich ein spannendes Arrangement. Hatten einige Gäste zuvor noch an den Theken und Tischen gesessen, so stürmten sie jetzt zur Bühne. Fabula Rasa spielte mit dieser Power weiter bis kurz vor 20.00 Uhr.

Nacheiner kurzen Umbauphase, konnte unser Hauptact „Dream Ocean“ pünktlich starten.

Basak Ylva betrat in einem ausgefallenen schwarzen Lederoutfit die Bühne, umhüllt von dichten Nebelschwaden. Was für eine charismatische Sängerin mit einer unglaublichen Präsenz. Nach dem ersten Song entschuldigte sich die Band dafür, dass der Schlagzeuger ausgefallen war und sie jetzt das Schlagzeug aus der Konserve einspielen mussten. Dream Ocean spielte alle ihre Songs aus ihrem neuen Album „The Missing Stone“, alles eingängige Melodien, die einem im Kopf bleiben, mal mitreißend, dynamisch, dann wieder tiefsinnige, ruhigere Songs, aber auch einige ältere Stücke wie „Everstorm“ und „Forever“ waren auf der Setliste zu finden.

Für den „Song to the Aurora“ haben sich „Dream Ocean“ einen Special Guest eingeladen, die Musikerin Gilian Bane, die Basak Ylva auf ihrem Cello begleitete.

Der Song „Daydreamer“ ist eine Neuinterpretation von dem älteren Track„Uyan“. Das Publikum durfte auswählen, ob die Band es in der englischen oder türkischen Version singen sollte, die Entscheidung fiel fast einstimmig auf die türkische Variante, wie auch schon im Vormonat in Leipzig.
Als Zugabe wurde nochmal „As I Die“ gespielt, der auch mein persönlicher Lieblingssong ist.
Ein rundum gelungenes Releasekonzert, ein wundervoller Abend, mit zwei fabelhaften Bands und einem fantastischen Publikum, der leider viel zu schnell vorbei war.

Nachfolgend noch die Setlisten der beiden Bands:

Fabula Rasa:
Präludium
Why this war
The Path
Gap in the world
Valhalla
Molten eye
Battlefield
Sanity
Arienne Firefly

Dream Ocean:
Nightmare
Dark Miracles
Pendulum of time
The great Silence
Forever
Lucid Air​
Eterna Espera
Song to the Aurora
Island of Dreams
Inception
Beyond the Greed
Daydreamer
Everstorm
As I die
Song to the Ocean
The Missing stone

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